Aufrufe: 0 Autor: Lisa Veröffentlichungszeit: 19.09.2025 Herkunft: Website
Ein Kühlturm mit mechanischem Luftzug ist eine Art Kühlturm, der mechanische Mittel (Ventilatoren) verwendet, um Luft durch den Turm zu bewegen und die Wärmeübertragung zwischen Wasser und Luft zu verbessern.
Warmes Wasser aus einem Industrieprozess, einer HVAC-Anlage oder einem Kraftwerk gelangt über Rohre in den Kühlturm.
Das heiße Wasser wird durch Sprühdüsen oder Verteilerbecken gleichmäßig über das Füllmedium (auch Packung genannt) verteilt.
Die Füllung vergrößert die Oberfläche und die Verweilzeit des Wassers und bricht es in kleine Tröpfchen oder dünne Filme.
Dadurch wird der Kontakt zwischen Wasser und Luft maximiert.
Im Gegensatz zu Türmen mit natürlichem Luftzug, die auf Auftrieb angewiesen sind, verwenden Türme mit mechanischem Luftzug Ventilatoren, um Luft durch den Turm zu drücken oder anzusaugen:
Ventilatoren drücken Luft in den Turm an der Basis.
Oben sind Ventilatoren angebracht, die die Luft durch die Füllung nach oben saugen.
Ein kleiner Teil des Wassers verdunstet.
Durch diese Verdunstung wird dem verbleibenden Wasser Wärme entzogen (latente Verdampfungswärme).
Aufgrund der Temperaturdifferenz findet ein direkter Wärmeaustausch zwischen Luft und Wasser statt.
Da heißes Wasser Wärme abgibt, wird es kühler.
Das abgekühlte Wasser sammelt sich im **Kaltwasserbecken** am Boden des Turms.
Die warme, feuchte Luft (die verdampften Wasserdampf enthält) wird durch die Turmspitze in die Atmosphäre ausgestoßen.
Das abgekühlte Wasser wird zurück in den Prozess oder das HVAC-System gepumpt.
Ein kleiner Teil des Wassers geht durch **Drift** (mit der Abluft weggetragene Tröpfchen) und **Verdunstung** verloren.
Verlässt sich auf Ventilatoren für den Luftstrom (mechanischer Luftzug).
Die Kühlung erfolgt hauptsächlich durch Verdunstung, unterstützt durch sensible Wärmeübertragung.
Kompakter als Naturzugtürme und kann im Innen- und Außenbereich installiert werden.
